Wenn aus dem Browser Gefahr droht

Eine neue Studie zeigt, dass browserbasierte Bedrohungen mittlerweile einen wachsenden Anteil der Sicherheitsvorfälle ausmachen. 68 Prozent der Unternehmen berichten von einer Zunahme browserbasierter Angriffe in den letzten zwei Jahren. 85 Prozent erhöhen deshalb ihre Investitionen in Browser-Sicherheitslösungen.

Fachleute warnen vor zunehmender Cyber-Gefahr direkt aus Web-Browsern. (Bild: Depositphotos.com)

Parallels, ein weltweit führender Anbieter von Virtualisierungs- und End-User-Computing-Lösungen, hat die Ergebnisse einer neuen Studie von Omdia über Browser-Management und -Sicherheit veröffentlicht. Der daraus resultierende Bericht «Browser Management and Security: Emerging Strategies, Requirements, and Success Factors» zeigt, dass die Browsersicherheit zu einer der wichtigsten Investitionsprioritäten für IT- und Sicherheitsteams in Unternehmen geworden ist.

Browserbasierte Angriffe nehmen zu

Mehr als zwei von drei (68 Prozent) Unternehmen berichten von einer Zunahme browserbasierter Angriffe in den letzten zwei Jahren. Ausserdem gibt mehr als die Hälfte (55 Prozent) an, in den letzten 12 Monaten einen browserbezogenen Angriff oder Sicherheitsvorfall erlebt zu haben. Gleichzeitig ist der Browser zur primären Schnittstelle für viele Unternehmensanwendungen geworden, wobei 32 Prozent der Nutzer von nicht verwalteten Geräten aus auf Unternehmensanwendungen zugreifen. Dies vergrössert die potenzielle Angriffsfläche für Unternehmen erheblich.

Investitionen in Browsersicherheit steigen stark

85 Prozent der Unternehmen geben an, ihre Investitionen in Browser-Sicherheitslösungen zu erhöhen, wobei mehr als ein Drittel (36 Prozent) von einem deutlichen Anstieg berichtet. Fast zwei von drei (62 Prozent) Befragten stufen Browsersicherheit als eine der fünf wichtigsten Sicherheitsprioritäten ein, selbst angesichts konkurrierender Herausforderungen durch KI, Cloud-Expansion, Risiken in der Lieferkette und Insider-Bedrohungen.

«Wir sehen bei vielen unserer Parallels Kunden in Deutschland und der DACH-Region, dass der Browser zunehmend klassische Arbeitsplätze ersetzt und damit zum sicherheitskritischen Dreh- und Angelpunkt wird. Unternehmen brauchen heute Lösungen, die Gefahren nicht erst erkennen, sondern sie konsequent verhindern – zuverlässig, simpel und direkt am Zugangspunkt», so Markus Lang, Channel Director DACH bei Parallels.

Schutz durch Sandbox-Browser-Container

Browser Isolation beschreibt eine Vorgehensweise, die Unternehmen dabei hilft, den Zugriff auf SaaS-Anwendungen zu sichern, indem Browsersitzungen in isolierten Umgebungen ausgeführt werden. Mit der Einführung einer entsprechenden Lösung können Nutzer Sandbox-Browser-Container innerhalb ihrer eigenen Sicherheitsarchitektur ausführen, um interne Web-Apps, privat gehostete Anwendungen, Rechenzentren und SaaS-Umgebungen zu sichern. Durch die Isolierung von Web-Sitzungen und die Anwendung zentralisierter Richtlinienkontrollen können Unternehmen das Risiko von Phishing, Malware und anderen webbasierten Bedrohungen verringern und gleichzeitig einen nahtlosen Benutzerzugriff gewährleisten.

Um den in der Omdia-Umfrage hervorgehobenen Herausforderungen im Bereich der Browsersicherheit zu begegnen, hat Parallels kürzlich sein Portfolio für Workspace-Lösungen um Parallels Browser Isolation (PBI) Private Access für sicheres Browsen erweitert. Zusammen bieten Parallels Browser Isolation und Parallels Browser Isolation Private Access Unternehmen flexible Optionen zur Sicherung des Webzugriffs über SaaS, interne Anwendungen und moderne Hybridumgebungen hinweg.

«Der Browser ist praktisch zum Eingangstor für Unternehmensanwendungen und -daten geworden», so Elena Koryakina, Chief Product and Technology Officer bei Parallels. «Unternehmen erkennen, dass herkömmliche Sicherheitsmassnahmen allein nicht mehr ausreichen, und investieren in Lösungen, die Webaktivitäten sichern, sensible Informationen schützen und sich nahtlos in ihre bestehende Sicherheitsarchitektur integrieren lassen.»

Umfragemethodik

Die Omdia-Studie wurde im Dezember 2025 und Januar 2026 durchgeführt. Dabei wurden 400 IT- und Cybersicherheitsexperten in Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern befragt. Die vollständige Studie ist unter parallels.com/products/ras/all-resources/reports/browser-security-2026/ verfügbar.

Weitere Informationen finden sich unter www.parallels.com/products/browser-isolation.

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