Wie KI die Produktivität auf den Shopfloor bringt

Fachkräftemangel, steigende Variantenvielfalt und wachsender internationaler Wettbewerb setzen Hersteller in Europa unter Druck. Antworten auf die drängende Frage, wie sie ihre operative Exzellenz trotz dieser Rahmenbedingungen steigern können, liefert der Future Manufacturing Summit 2026: Am 18. Juni versammelt Operations1 rund 250 Entscheider aus der produzierenden Industrie in Frankfurt am Main.

Referierende am Future Manufacturing Summit 2026: Alireza Tavakoli, Petra Nuschele, Rami Makhlouf (obere Reihe, v.l.n.r.), Thomas Kühn, Thomas Unmuth, Uwe Born und Stefan Philipp (untere Reihe, v.l.n.r.). Fotos: zVg / Operations1)

Am Tag der Schweizer Qualität erläuterte Remo Gander von der Bossard Group, wie digitalisierte Qualität in der Industrie umgesetzt werden kann und wie kamerabasierte Lösungen die Prozesse direkt auf dem Shopfloor unterstützen. Genau dieses Zusammenwirken von Qualitätssicherung und Digitalisierung ist auch ein Thema am Future Manufacturing Summit 2026 am 18. Juni 2026 in Frankfurt am Main: Auf dem Programm stehen Praxisberichte führender Unternehmen sowie ein konkreter Ausblick, wie Künstliche Intelligenz zum nächsten Produktivitätshebel auf dem Shopfloor wird. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltet wird der Future Manufacturing Summit von Operations1, einem Softwarehersteller mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen hat eine KI-gestützte Connected-Worker-Plattform für die produzierende Industrie entwickelt. Die Lösung bietet eine zentrale Ebene für die Bereitstellung digitaler Arbeitsanweisungen sowie für die Durchführung von Montage- und Inbetriebnahmeprozessen, Qualitätsprüfungen und Instandhaltungsaufgaben. Durch die Anbindung an bestehende IT-Systeme wie ERP, MES oder DMS ermöglicht Operations1 einen durchgängigen Datenfluss zwischen der Planungsebene und der operativen Ausführung am Shopfloor. Das Unternehmen wurde 2017 von Daniel Grobe, Anian Ziegler und Benjamin Brockmann gegründet. Heute setzen über 160 Kunden in Europa und den USA auf Operations1, darunter TRUMPF, Liebherr, ABB, Daimler Truck,  Thyssenkrupp oder auch Zünd Systemtechnik AG in der Schweiz.

Operative Realität statt Hochglanzversprechen

Die Motivation für den Future Manufacturing Summit lässt sich wie folgt herleiten: Viele Unternehmen kennen das Potenzial digitaler Technologien, doch zwischen Pilotprojekt und flächendeckendem Produktivitätsgewinn klafft in der Praxis oft eine erhebliche Lücke. Der Summit, der unter dem Motto «AI drives ROI. Shaping the future of Operational Excellence» steht, setzt genau hier an: Erfahrene Praktiker aus Operations, Qualität und Digitalisierung berichten, welche Massnahmen in ihren Unternehmen tatsächlich gewirkt haben, welche Hürden dabei überwunden werden mussten und welcher ROI konkret erzielt wurde.

Auf der Bühne stehen unter anderem:

  • Petra Nuschele (VP Quality, SUSS MicroTec)
  • Dr.-Ing. Thomas Kühn (Head of Corporate Production, TRUMPF)
  • Thomas Unmuth (Produktionsleiter, Liebherr-Verzahntechnik)
  • Dr. Alireza Tavakoli (CDO, Schunk Group)

Ergänzend beleuchtet Uwe Born (Senior Partner, net2be) die strategische Perspektive der Geschäftsführung auf den Shopfloor.

In einer abschliessenden Podiumsdiskussion tauschen sich Entscheider aus Operations und Industrial Engineering über bewährte Strategien aus, darunter Rami Makhlouf (Head of Operational Excellence, Greiner Packaging) und Jost Pudill (Leiter Industrial Engineering, Klingelnberg). Was Teilnehmer konkret mitnehmen können: nachvollziehbare Entscheidungswege, übertragbare Massnahmen und ein realistisches Bild davon, wie der Einstieg in KI-gestützte Prozesse gelingt, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

KI als nächster Produktivitätshebel: Konkret und praxisnah

Neben den Praxisberichten zeigt Stefan Philipp, Head of Product bei Operations1, wie KI Produktivitätsgewinne dorthin bringt, wo Wert entsteht: auf den Shopfloor. Entlang eines typischen Arbeitstags in der Industrie gibt er einen Ausblick auf KI-Funktionen, die klassische Lean-Verschwendung systematisch reduzieren sollen.

Der Summit richtet sich an Entscheider aus Operations, Qualität, Industrial Engineering und Digitalisierung. Neben den Bühnenvorträgen bietet das Event ausreichend Raum für den persönlichen Austausch mit Peers, die vor denselben Herausforderungen stehen.

Daniel Grobe, Co-Founder und CEO, Operations1, hält fest: «Eine der grössten Produktivitätsreserven in der Fertigung liegt nicht in einzelnen Technologien, sondern im Zusammenspiel aus digitalisierten Prozessen, strukturierten Daten und dem gezielten Einsatz von KI. Auf dem Future Manufacturing Summit zeigen wir gemeinsam mit unseren Kunden, wie dieser Dreiklang in der Praxis funktioniert.»

Anmeldung zum Anlass: https://discover.operations1.com/future-manufacturing-summit-2026

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