{"id":12013,"date":"2015-06-01T12:33:53","date_gmt":"2015-06-01T10:33:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.m-q.ch\/?p=12013"},"modified":"2021-02-15T14:14:31","modified_gmt":"2021-02-15T13:14:31","slug":"ein-verband-in-der-zerreissprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.m-q.ch\/de\/ein-verband-in-der-zerreissprobe\/","title":{"rendered":"Ein Verband in der Zerreissprobe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12075\" src=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe.jpg\" alt=\"Ein Verband in der Zerreissprobe\" width=\"832\" height=\"989\" srcset=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe.jpg 832w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe-768x913.jpg 768w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe-10x12.jpg 10w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe-147x175.jpg 147w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe-294x350.jpg 294w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe-673x800.jpg 673w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Ein-Verband-in-der-Zerreissprobe-300x357.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 832px) 100vw, 832px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Peter Sch\u00fctz, Sie waren von 1998 bis 2004 Pr\u00e4sident der SAQ. Wie kommt ein Chemiker dazu, sich in der SAQ zu engagieren? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Urspr\u00fcnglich komme ich aus der Forschung und ging dann bei Ciba-Geigy in die Produktion, 20 Jahre lang, und war danach verantwortlich f\u00fcr die Division Pigmente, also mitten drin in den Qualit\u00e4tsbem\u00fchungen, die ja immer in der Produktion angefangen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Was aber noch nicht erkl\u00e4rt, der SAQ beizutreten \u2026 <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Mein damaliger Chef, Heini Lippuner, war als CEO der Ciba-Geigy ja einer der Gr\u00fcndungsmitglieder der European Foundation for Quality Management (EFQM). Er ermutigte mich, zusammen mit einem Dutzend Kollegen der Ciba-Geigy f\u00fcr 10 Tage in die USA nach Orlando zu fliegen. Dort lebte Philip Bayard Crosby, damals der Papst der ganzen Qualit\u00e4tsbewegung. In seiner Quality Academy haben wir einen Kurs besucht und waren alle total begeistert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und damit war die SAQ f\u00fcr Sie aktuell geworden? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Herr Lippuner sagte zu mir: H\u00f6r mal, jemand von der Ciba- Geigy sollte bei diesem SAQVerband mitmachen und sich f\u00fcrs Qualit\u00e4tsmanagement einsetzen \u2013 was ich dann getan habe. Zun\u00e4chst wurde ich Vorstandsmitglied und habe 1998 die Pr\u00e4sidentschaft der SAQ \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>J\u00fcrg Saxer, wurden Sie auch von Ihrer Firma in den Verband delegiert? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Nicht in die SAQ, aber zur Schweizerischen Vereinigung f\u00fcr Qualit\u00e4ts- und Managementsysteme SQS. Ich kam zum Qualit\u00e4tsmanagement 1990, weil wir, also die Farbstoff-Division der Sandoz AG, von unseren englischen Tochtergesellschaften unter Druck kamen. Die sagten: Ihr m\u00fcsst euch nach ISO 9001 zertifizieren lassen, wenn Ihr uns weiterhin beliefern wollt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und mit der ISO-Norm betrat der Sandoz-Konzern in Basel damals eher Neuland? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Ja. Zuerst mussten wir einmal herausfinden, was ISO \u00fcberhaupt war, und dann wurde uns signalisiert, dass die SQS als grosse Zertifizierungsfirma schon lange jemanden aus der Chemie in ihrem Vorstand wollte. Und weil die ISO-Zertifizierung bei Sandoz in meine Kompetenz fiel, hiess es \u00abMarsch, Marsch\u00bb, du gehst jetzt in diese SQS. Von 1990 an war ich dann Vorstandsmitglied und blieb auch nach der Pensionierung bis 1997 Vertreter der Chemie im Vorstand der SQS.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Stand die SAQ in voller Bl\u00fcte, als Sie das Pr\u00e4sidium \u00fcbernahmen? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Lange Zeit war die SAQ ein reicher, gut gehender Verband. Wir hatten 2600 Mitglieder und machten einen Umsatz von 6 Millionen. Der Verband hatte in den 80er- und 90er Jahren sehr gute Gesch\u00e4fte gemacht. Und er hatte so viele Mitglieder, weil er anfangs die einzige Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr die Erarbeitung eines nach ISO-Norm zertifizierbaren QM-Systems war. Zudem waren die Kontakte im Verband mit seinen 10 Sektionen hilf- und lehrreich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Aber dann fing es an, schwieriger zu werden? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Als ich kam, war der Verband schon \u00fcber der Reifezeit. Viele Firmen sagten: Jetzt kennen wir das, die Gesch\u00e4fte laufen ohnehin nicht so gut, wir sind zertifiziert, also engagieren wir uns dort nicht mehr so wie bisher. Und damit ging es mit der Ausbildung bergab. Die Leute hatten die Kurse besucht, sie hatten zu guten Konditionen bekommen, was sie wollten, und sahen keinen Grund, l\u00e4nger Mitglieder zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Saxer<\/strong><\/em>: Der R\u00fcckgang des Umsatzes war dramatisch. Wir waren in wenigen Jahren von 6 auf 2 Millionen runtergekommen. Aber die Organisation war auf 6 Millionen ausgerichtet. Wir hatten darauf wahrscheinlich zu langsam reagiert. Dadurch entstanden Verluste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und der neue Pr\u00e4sident musste sich vor allem mit wirtschaftlichen Problemen herumschlagen? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Die SAQ war und ist ja ein spezieller Verband, einer, der ein Gesch\u00e4ft f\u00fchrt. Die meisten Verb\u00e4nde taten das damals nicht. Das reine Verbandsleben spielte sich in den Sektionen ab. F\u00fcr mich wurde die Arbeit in der SAQ zu 90 Prozent zum \u00dcberlebenskampf einer Firma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und da kamen Sie als Jurist ins Spiel \u2013 mit einer Analyse im Auftrag des SAQ-Vorstands \u2026 <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong><\/em> Ja. Es ging um eine Standortbestimmung aller Aktivit\u00e4ten der SAQ \u2013 mit Ausblick und Perspektiven. Das bedingte eine umfassende Analyse von Dokumenten, Bilanzen und zahlreichen Interviews. Im Februar 1999 konnte ich sie dem Vorstand pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>K\u00f6nnen Sie kurz die wichtigsten Ergebnisse nennen? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Wie schon gesagt: Der Schulungsbedarf ging eindeutig zur\u00fcck. 10 Jahre lang war der Ausund Weiterbildungsmarkt explosionsartig gewachsen. Gleichzeitig hatte sich das Feld der Anbieter von Kursen vermehrt. Es entstand eine grosse Konkurrenz \u2013 von den Fachhochschulen her, die alle krampfhaft Einnahmen suchten, weil sie sich teilweise selbst finanzieren mussten. Aber auch die Berater gaben mehr und mehr eigene Schulungen. Unter den Ausbildern der SAQ gab es viele Berater. Die Kurse waren eine einmalige Gelegenheit, an Kunden zu kommen. Das Verteilen der Visitenkarte wurde fast wichtiger als die Qualit\u00e4t der Kurse. Das sorgte oft f\u00fcr b\u00f6ses Blut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Also das Angebot wuchs, die SAQ verlor ihre Monopolstellung der 80er- und 90er-Jahre. <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Und sie hatte erst sp\u00e4t gemerkt, dass sie die nicht mehr hatte. Die Organisation hatte sich nicht den ver\u00e4nderten Verh\u00e4ltnissen angepasst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Gab es verbandsintern noch andere Schwachstellen? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong><\/em> Ich konnte verschiedene Doppel-Spurigkeiten, die ins Geld gingen, aufdecken. Und in meinen Kontakten zu den Sektionen entstand der Eindruck, dass den Mitgliedern zu wenig geboten w\u00fcrde. Die Sektionen beklagten sich \u00fcber zu wenig Unterst\u00fctzung durch die Verbandsspitze \u2013 fachlich und finanziell. Inzwischen ist das besser, wenn auch nicht optimal, aber damals waren das Dinge, die einigen \u00c4rger bereitet haben. Die SAQ steckte damals im TQM-Fieber, also dem Vorl\u00e4ufer von Business Excellence. Das ging an den Mitgliederw\u00fcnschen weitgehend vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Ein happiger Vorwurf, die Orientierung auf TQM sei schuld an der Misere \u2026<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong> Saxer:<\/strong> <\/em>Nicht allein, aber zumindest hat sie mit dazu beigetragen. Die normalen Firmen hatten damals wegen des hohen Aufwands wenig Interesse an TQM, die waren schon zufrieden, wenn sie f\u00fcr die ISO 9001 einigermassen qualifiziert waren. Mit TQM kam ein Elitedenken ins Qualit\u00e4tsmanagement, das war nicht so popul\u00e4r und ist es wohl auch heute nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Der Konflikt bestand damals wie heute: Rentiert sich dieser hohe personelle Einsatz, um im TQM voranzukommen? In der Chemie zum Beispiel hatten viele eigenst\u00e4ndige Konzerngesellschaften qualit\u00e4tsinterne Systeme auf hohem Niveau, aber oft ganz andere, orientiert an amerikanischen QM-Systemen. Da spielen die Prozesse die entscheidende Rolle. Diese Konzerneinheiten wollten in keiner Weise eine Belehrung durch einen Verband. Und haben daher das TQM mit den vielen Anforderungen fast als eine Zumutung betrachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Welche Konsequenzen wurden aus J\u00fcrg Saxers Analyse gezogen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong> Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Uns wurde bewusst, wir f\u00fchren ein Gesch\u00e4ft. Wir waren immer wieder dabei, Partner zu suchen, Firmen, die wir \u00fcbernehmen k\u00f6nnten, oder Joint Ventures, damit wir ein zweites Standbein haben. Die Schulung ging nicht mehr gut. Also wollten wir das Consulting anstreben, denn dort glaubten wir, richtig Geld verdienen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Was konkret passierte dann? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Bei der Suche nach Kontakten kamen wir zuerst an die Qualicon AG, die war in jener Zeit die gr\u00f6sste Organisation in der Qualit\u00e4tsberatung. Doch die Qualicon war leider an gewissen Gesch\u00e4ften nicht interessiert, die f\u00fcr die SAQ wichtig waren und die wir weiterf\u00fchren wollten. Da mussten wir die \u00dcbung abbrechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Der n\u00e4chste Schritt war im Herbst 2001 die Gr\u00fcndung der Neosys AG<\/strong> <\/em><\/p>\n<p>Saxer: Ja, als Joint Venture von SAQ und dem Schweizerischen Elektrotechnischem Verein (SEV), der heutigen Electrosuisse. Der SEV hatte sich schon fr\u00fcher die Dr. Graf AG Umweltschutz-Beratung angelacht und dann festgestellt, ja, die passt doch gar nicht zu uns. Auch den Experten bei Graf ging es so. Da kam unser SAQ-Interesse goldrichtig. Wir haben uns zusammengetan und die Neosys AG gegr\u00fcndet, mit Sitz in Gerlafingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Lange waren die beiden M\u00fctter-Vereine mit der neuen Tochter aber nicht gl\u00fccklich \u2026 <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Das stimmt, wir hatten nat\u00fcrlich grosse Hoffnungen in sie gesetzt. Wir hatten unseren Ausbildungsteil in die Neosys gegeben und der SEV die Beratung der Graf AG, im Bereich Umwelt, Sicherheit, Risiko. Wir dachten, wenn es uns gelingt, die beiden Kulturen SAQ und SEV in der Neosys AG zu einer schlagkr\u00e4ftigen und motivierten Organisation zu b\u00fcndeln, h\u00e4tten wir neue wirtschaftliche Perspektiven.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Aber nach zwei Jahren war Schluss. <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Kurz zusammengefasst: Die damalige Neosys war eine unf\u00fchrbare Firma und zwar deshalb, weil die Bereiche, die wir \u00fcbernommen haben, aus Consultants, also \u00abEinzelmasken\u00bb bestanden. Die haben uns bei jeder Gelegenheit gesagt: Wenn euch was nicht passt, kann ich mich auch selbst\u00e4ndig machen, ich habe das Wissen, ich kenne meine Kunden, da brauche ich euch gar nicht. Da wurde schnell klar, das ist ein hoffnungsloses Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Inzwischen ist die Neosys AG ein erfolgreiches Unternehmen geworden. <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong><\/em> Das stimmt. J\u00fcrg Liechti, der Chef, hat sich aus der Electrosuisse rausgekauft und Neosys verselbst\u00e4ndigt. Jetzt ist die Neosys eine unabh\u00e4ngige AG. Mit Liechti als Hauptaktion\u00e4r. Ein Prozess, wie er oft in der Industrie passiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und wie kam die SAQ aus dem Neosys-Abenteuer wieder raus? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Wir haben uns mit den Freunden der Electrosuisse zusammengesetzt. Die waren zwar am Gesch\u00e4ft, aber kaum am Qualit\u00e4tsmanagement interessiert. Also haben wir ohne Probleme und sehr solidarisch die Trennung beschlossen. Niemand zahlte etwas. Wir trugen die Verluste gegenseitig. Das wars.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Parallel haben wir die Kontakte zur Qualicon wieder aufgenommen. Die Firma stellte f\u00fcr uns immer noch eine gute L\u00f6-sung dar, auch mit dem Firmensitz in Kirchberg. Erst sp\u00e4ter, als es um die Er\u00f6ffnungsbilanz ging, fanden wir heraus, dass es ihr wirtschaftlich ebenso schlecht wie uns ging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Beiden Parteien stand das Wasser ziemlich weit oben, das hat sie in den Verhandlungen relativ kompromissbereit gemacht. Gemeinsam haben wir eine Er\u00f6ffnungsbilanz der SAQ-Qualicon AG hingebracht. Da war einige Kreativit\u00e4t gefragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>\u00abF\u00fcr die SAQ stellt dieser Zusammenschluss die beste aller m\u00f6glichen L\u00f6sungen dar\u00bb, schrieben Sie, Peter Sch\u00fctz, im Dezember 2003. Gab es keine Alternativen? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> \u00abAlternativlos\u00bb, fast wie bei Frau Merkel. Es gab keine anderen Firmen, die uns interessierten und die etwas mit uns zu tun haben wollten. Die SAQ-Qualicon AG verfolgt ja bis heute erfolgreich die vertikale Integration von Schulung und Beratung. Und mit dem Firmensitz in Kirchberg, wohin ja auch die SAQ-Gesch\u00e4ftsstelle \u00fcbersiedelte, konnten wir damals sagen: Jetzt haben wir eine vielversprechende Heimat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Wie haben die SAQ-Mitglieder auf den Start der neuen Firma reagiert? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Das war der allerschwierigste Teil. Wir sind ja keine AG, sondern ein Verband. Wie k\u00f6nnen wir m\u00f6glichst bald die Entscheide f\u00e4llen, um aus der Neosys- Falle rauszukommen und etwas Neues zu starten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Ich erinnere mich an diese turbulente GV in Olten im November 2003 \u2026 <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Auf diese ausserordentliche GV hatten wir uns minuti\u00f6s vorbereitet. Wir kannten die Gegner der neuen L\u00f6sung und konnten ihre Argumente plausibel entkr\u00e4ften. Und unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Hans Rudi Gygax, hat sich voll hinter uns gestellt. Mit der gewonnenen Abstimmung war dann der Weg frei f\u00fcr die SAQ-Qualicon AG. Vorher aber mussten wir viel Kritik einstecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Zum Beispiel? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Wir mussten zugeben, dass wir zu euphorisch in die Neosys- Geschichte hineingeschliddert waren. Und ich musste mir die Frage gefallen lassen: Wie kann man eine Firma kaufen, die nur aus K\u00f6pfen besteht \u2013 ohne entsprechende Hardware? Da steht man ziemlich hilflos da \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Kommen wir zur aktuellen Lage. Die SAQ hat jetzt ihren Sitz in Bern und schreibt schwarze Zahlen \u2026 <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong><\/em> Mit Peter Bieri, dem neuen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, kam die Wende. Der hat es verstanden, innerhalb von zwei Jahren eine angeschlagene Organisation wieder auf Trab zu bringen. So hat er die beiden Tochtergesellschaften, die ARIAQ SA und die SAQ-Qualicon AG, die nur zu 50 Prozent im Besitz der SAQ waren, mit eigenen Mitteln v\u00f6llig zur\u00fcckkaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong><\/em> Wenn Sie feststellen, dass wir jetzt wieder zur\u00fcck sind, wo wir mit der SAQ begonnen haben, k\u00f6nnte man fast sagen, dass wir uns mit viel \u00abtrial and error\u00bb, aber letztendlich erfolgreich an die schwierigen Gegebenheiten anpassen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Ist das typisch f\u00fcr Verb\u00e4nde? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer<\/strong><\/em>: Man muss unterscheiden zwischen Verb\u00e4nden und Branchenorganisationen. Letzteren geht es normalerweise recht gut, aber die Verb\u00e4nde leiden fast alle an Auszehrung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz<\/strong><\/em>: Im Fall der SAQ wiegt diese heterogene Mischung aus Verband und Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit schwer. Mit einer Verbandsgesetzgebung ist es schwierig, ein Gesch\u00e4ft dynamisch zu f\u00fchren. Saxer: Man muss beides finanzieren k\u00f6nnen. Mitgliederbeitr\u00e4ge machen bei uns etwa 50 Prozent der Gesamteinnahmen aus. Wir haben jetzt noch ca. 1600 Mitglieder. Der Rest muss aus der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit kommen. Mit der Personenzertifizierung, die sich ja rasant entwickelt, ist der SAQ dabei ein grosser Wurf gelungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>F\u00fchrt das nicht zu Konflikten mit der SQS? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong><\/em> Nein, die SQS zertifiziert Organisationen, nicht Personen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Braucht es noch einen Verband f\u00fcr die Qualit\u00e4t? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Dass sich die Qualit\u00e4tsbewegung zusammenfasst in einem Verein von Fachleuten und Managern, die sich regelm\u00e4ssig treffen und fachlich austauschen, das ist sicher keine schlechte Idee. Viele Qualit\u00e4tsmanager beklagen, sie seien im Gesch\u00e4ft oft isoliert, ohne direkte Kunden und ohne \u00d6ffentlichkeit. In der SAQ haben sie eine Heimat, finden ihre Identit\u00e4t und Wertsch\u00e4tzung und k\u00f6nnen sich laufend weiterbilden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Ja, aber trotzdem: Man muss die Frage stellen, wie sich die SAQ orientieren soll. Was ist eigentlich die Kernaufgabe der SAQ?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und haben Sie darauf eine Antwort? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong> <\/em>Gl\u00fccklicherweise ist Qualit\u00e4tsmanagement heute nicht mehr nur eine Frage von Spezialisten. Sondern Qualit\u00e4t ist Teil der Unternehmen, und zwar nicht nur bezogen auf Produkte, sondern auch bezogen auf Prozesse, Organisation, Entwicklung und F\u00fchrungsstil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Ein Qualit\u00e4tsmanager deckt nicht l\u00e4nger alle Bereiche ab? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sch\u00fctz:<\/strong> <\/em>Alles l\u00e4uft auf eine Trennung von klassischer Qualit\u00e4tssicherung, also Messen, Pr\u00fcfen und Fehlermanagement auf der einen und Qualit\u00e4tsmanagement auf der anderen Seite hinaus. Qualit\u00e4t l\u00e4uft in der Linie bei den Leuten, die produzieren. Qualit\u00e4tsmanagement als F\u00fchrungsinstrument umfasst die ganze Organisation. Deshalb kommt der SAQ heute eine andere Bedeutung zu als fr\u00fcher, als sie ein Verein nur f\u00fcr Spezialisten war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Und zwar welche? <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Saxer:<\/strong><\/em> Vielleicht als Qualit\u00e4tsbotschafterin der Schweiz? Das wird ja versucht. Ich bin sehr gespannt auf den n\u00e4chsten \u00abTag der Schweizer Qualit\u00e4t\u00bb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Herr Sch\u00fctz und Herr Saxer, vielen Dank f\u00fcr dieses offene Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Peter Sch\u00fctz, Sie waren von 1998 bis 2004 Pr\u00e4sident der SAQ. Wie kommt ein Chemiker dazu, sich in der SAQ zu engagieren? 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