{"id":17070,"date":"2022-10-19T03:54:06","date_gmt":"2022-10-19T01:54:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.m-q.ch\/?p=17070"},"modified":"2022-11-09T10:48:54","modified_gmt":"2022-11-09T09:48:54","slug":"die-europaeische-kunststoffindustrie-im-bann-von-preissteigerungen-und-stagnation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.m-q.ch\/de\/die-europaeische-kunststoffindustrie-im-bann-von-preissteigerungen-und-stagnation\/","title":{"rendered":"Die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie im Bann von Preissteigerungen und Stagnation"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_17071\" aria-describedby=\"caption-attachment-17071\" style=\"width: 680px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17071\" src=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-1_MQ.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-1_MQ.jpg 680w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-1_MQ-18x12.jpg 18w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-1_MQ-255x175.jpg 255w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-1_MQ-510x350.jpg 510w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-1_MQ-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17071\" class=\"wp-caption-text\">Ein grosses Thema f\u00fcr die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie: Was einst als Abfall betrachtet wurde, ist jetzt ein n\u00fctzlicher Rohstoff. (Foto: SABIC)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie steht an etlichen Fronten vor Herausforderungen. Dies wird auch an der diesj\u00e4hrigen K, der wohl wichtigsten Informations- und Businessplattform der weltweiten Kunststoff- und Kautschukindustrie sp\u00fcrbar sein. Die Kunststoffmesse findet vom 19. bis 26. Oktober 2022 in D\u00fcsseldorf statt und gilt als Leistungsschau aller kunststoffverarbeitenden Branchen.\u00a0<\/p>\n<p>In der Verpackungsbranche, dem bei weitem gr\u00f6ssten Markt der Kunststoffindustrie, ist sie als Lieferant des idealen Materials f\u00fcr Einweganwendungen und Menschen, die viel unterwegs sind, zum Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden. Im Baugewerbe k\u00f6nnten einige Infrastrukturprojekte auf Eis gelegt werden, da die Regierungen einen Teil der Mittel von Infrastrukturprojekten auf die Verteidigung umleiten, obwohl die Gesch\u00e4fte dadurch angekurbelt werden, dass die Verbraucher Unterst\u00fctzung bei der Verbesserung der Energieeffizienz ihrer H\u00e4user erhalten. In der Automobilbranche leiden die Zulieferer unter den Produktionsk\u00fcrzungen der Autohersteller &#8211; nicht etwa als Reaktion auf r\u00fcckl\u00e4ufige Nachfrage, sondern weil sie die Chips, die sie f\u00fcr ihre Elektronik ben\u00f6tigen, nicht bekommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Hohe Energiepreise belasten die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie<\/h3>\n<p>Seit Anfang 2019 hat sich COVID-19 stark auf die Produktion ausgewirkt, gelegentlich positiv, meist aber negativ. Und jetzt, wo Europa und der Rest der Welt dabei sind, sich von den verheerenden zwei Jahren der Pandemie zu erholen, kommt die Trag\u00f6die des Ukraine-Konflikts hinzu. Martin Wiesweg, Executive Director Polymers EMEA beim Beratungsunternehmen IHS Markit, sagte zur Lage Ende M\u00e4rz 2022, dass die Krise nicht nur eine humanit\u00e4re Katastrophe verursache, sondern auch die Kunststoffbranche schwer belaste, da sie die Kosten in die H\u00f6he treibe, Engp\u00e4sse in der Versorgungskette, einschliesslich der Energieversorgung, versch\u00e4rfe und das Gespenst eines Nachfrageschocks aufkommen lasse, da eine weltweite Stagflation bef\u00fcrchtet wird. \u201eDie hohen Roh\u00f6lpreise haben sich in der Vergangenheit negativ auf die europ\u00e4ische Kunststoffnachfrage ausgewirkt (siehe Grafik)\u201c, so Wiesweg. Wenn die Preise weiter steigen, k\u00f6nnte das verf\u00fcgbare Einkommen der Verbraucher einbrechen, was sich auf die Einzelhandelsums\u00e4tze auswirken w\u00fcrde. Segmente, die abh\u00e4ngig von Verbraucherausgaben sind, die nicht zwingend notwendig sind, wie Haushaltsger\u00e4te, Konsumg\u00fcter und Autos, w\u00fcrden schlecht abschneiden, da die K\u00e4ufer versuchen, Geld zu sparen. \u201eKurz- bis mittelfristig k\u00f6nnte es in Europa zu einem Nachfrager\u00fcckgang bei Polymeren kommen\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17072\" src=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-2_MQ.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-2_MQ.jpg 680w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-2_MQ-18x9.jpg 18w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-2_MQ-347x175.jpg 347w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-2_MQ-300x151.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/p>\n<figure id=\"attachment_17073\" aria-describedby=\"caption-attachment-17073\" style=\"width: 680px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17073 size-full\" src=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-3_MQ.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"78\" srcset=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-3_MQ.jpg 680w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-3_MQ-18x2.jpg 18w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-3_MQ-375x43.jpg 375w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-3_MQ-300x34.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17073\" class=\"wp-caption-text\">Entwicklung der Erzeugerpreise f\u00fcr verschiedene Kunststoffprodukte seit 2018 (100=Preise von 2015) (Quelle: DeSatis; GKV\/TecPart)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Deutschland ist nach wie vor die \u201eKraftzentrale\u201c der europ\u00e4ischen Kunststoffindustrie mit seinen vielf\u00e4ltigen St\u00e4rken bei Werkstoffen, Ausr\u00fcstung und Verarbeitungsm\u00f6glichkeiten. Aber einige Sektoren sind dennoch angeschlagen. Nach Angaben des GKV (Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie) stieg der Umsatz der Branche im Jahr 2021 um 12,6 % auf 69,4 Mrd. Euro, aber die Mitgliedsunternehmen stehen weiterhin unter starkem Ergebnisdruck. Der Verband verweist dazu auf eine \u201eexorbitante Kostenexplosion\u201c bei Rohstoffen und Energie sowie auf die vielen Lieferverz\u00f6gerungen und daraus resultierenden Auftragsstopps, vor allem in der Automobilzulieferung.<\/p>\n<p>Bei Unionplast, dem Verband der italienischen Kunststoffverarbeitenden Unternehmen, l\u00e4uten wegen der Energiepreise die Alarmglocken. \u201eDie Krise bei den Energiepreisen hat schwerwiegende Auswirkungen auf eine Branche mit \u00fcber 5.000 Unternehmen und mehr als 100.000 Besch\u00e4ftigten\u201c, sagt Marco Bergaglio, Pr\u00e4sident des Verbandes. \u201eDer unkontrollierte Anstieg der Energiekosten und die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen sind eine t\u00f6dliche Mischung f\u00fcr unsere Branche und bergen die Gefahr, dass wir die Anforderungen unserer Kunden tats\u00e4chlich nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Diese Situation hat unweigerlich auch Auswirkungen auf die Preise unserer Produkte.\u201c<\/p>\n<h3><strong>Europ\u00e4ische Maschinenbauer in guter Verfassung<\/strong><\/h3>\n<p>Bei den europ\u00e4ischen Kunststoffmaschinenherstellern sieht es besser aus. Thorsten K\u00fchmann, Generalsekret\u00e4r von EUROMAP, dem europ\u00e4ischen Verband der Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, erkl\u00e4rte im M\u00e4rz, dass die Auftragsb\u00fccher der Mitgliedsunternehmen \u201ebis zum Rand gef\u00fcllt seien. Das laufende Jahr wird daher wieder ein sehr gutes Jahr werden. Wir erwarten eine Umsatzsteigerung von 5 bis 10 %.\u201c Allerdings sorgen auch hier steigende Preise und jetzt der Krieg in der Ukraine f\u00fcr Unsicherheit. Dario Previero, Pr\u00e4sident von Amaplast, dem Verband der italienischen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen und -formen, prognostizierte Ende des letzten Jahres: \u201eUnseren Sch\u00e4tzungen zufolge d\u00fcrfte die Produktion Ende 2021 nur noch um Haaresbreite von den Werten vor der Pandemie entfernt sein und gegen\u00fcber 2020 um 11,5 % steigen. Die deutliche Erholung im Jahr 2021 l\u00e4sst uns f\u00fcr 2022 eine Leistung erwarten, die \u00fcber dem Vorkrisenniveau liegt\u201c.<\/p>\n<p>Ulrich Reifenh\u00e4user, CSO der Reifenh\u00e4user-Gruppe, einem f\u00fchrenden Hersteller von Extrusionsanlagen, und zugleich Vorsitzender des K-Ausstellerbeirats, spricht von einem \u201eausserordentlich positiven\u201c Auftragsbestand f\u00fcr das laufende Jahr. \u201eWesentlich dazu beigetragen hat die extrem hohe Nachfrage nach unseren Meltblown-Vliesstoffanlagen, die weltweit entscheidend dazu beigetragen haben, dass ausreichend medizinische Schutzmasken zur Pandemiebek\u00e4mpfung produziert werden k\u00f6nnen &#8211; insbesondere in Europa mit lokalen Produktionskapazit\u00e4ten.\u201c Auch Gerd Liebig, CEO des grossen Herstellers von Spritzgiesstechnik, Sumitomo (SHI) Demag, sagt, dass die Verbrauchszahlen insgesamt gut seien. \u201eDennoch hat sich die Coronavirus-Situation deutlich auf die Nachfrage ausgewirkt. Wir rechnen aber aufgrund unserer starken Gesch\u00e4ftsstrategie mit einer schnellen Erholung.\u201c Auch bei diesem Unternehmen sind die Maschinenverk\u00e4ufe auf dem besten Weg, das Niveau vor der Pandemie zu \u00fcbertreffen. \u201eDie Nachfrage nach vollelektrischen Modellen nimmt weiter zu, und wir gehen davon aus, dass dieser Anteil weiter steigen wird\u201c, so Liebig. Und bei Arburg berichtet Gerhard B\u00f6hm, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Vertrieb und Service: \u201eWir haben 2021 so viele Maschinen verkauft wie nie zuvor &#8211; und auch in diesem Jahr haben wir einen guten Auftragseingang.\u201c Er weist aber auch darauf hin, dass die Materialpreise und Lieferzeiten Anlass zur Sorge geben. \u201eEs ist klar, dass die Lieferengp\u00e4sse unsere Kunden in einigen F\u00e4llen von Investitionen abhalten, aber die Nachfrage ist sicherlich vorhanden\u201c, meint er.\u00a0<\/p>\n<h3><strong>Herausforderungen bei der Verpackung<\/strong><\/h3>\n<p>Die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie muss sich laufend mit verschiedenen Rechtsvorschriften zum Thema Kunststoffabf\u00e4lle auseinandersetzen. So gibt es beispielsweise die Vorgabe, dass bis 2030 55 % aller Kunststoffverpackungen in der EU wiederverwertbar sein m\u00fcssen, sowie die Abgabe auf nicht recycelte Kunststoffverpackungsabf\u00e4lle. Einige L\u00e4nder f\u00fchren auch lokale Rechtsvorschriften ein (z. B. Spanien und Frankreich), so dass die Wettbewerbsbedingungen nicht so einheitlich sind, wie sie sein sollten.<\/p>\n<p>Die Industrie muss bereits heute mit den Folgen der SUP-Richtlinie leben, von der einige Elemente am 3. Juli 2021 in den meisten EU-L\u00e4ndern in Kraft getreten sind &#8211; obwohl die Einf\u00fchrung der Rechtsvorschriften nicht ganz reibungslos verlaufen ist. In Italien beispielsweise trat sie erst im Januar in Kraft, so dass sich die endg\u00fcltige Umsetzung verz\u00f6gerte. Au\u00dferdem sind die Definitionen von Kunststoffprodukten flexibler als urspr\u00fcnglich von Br\u00fcssel beabsichtigt, denn w\u00e4hrend die SUP-Richtlinie bestimmte biologisch abbaubare Kunststoffe nicht ausnimmt, ist dies in den italienischen Rechtsvorschriften der Fall.<\/p>\n<p>Zum Thema Biokunststoffe sagt der Fachverband European Bioplastics: \u201eLeider erhalten Biokunststoffe in Europa immer noch nicht so viel Unterst\u00fctzung, wie andere innovative Industrien von den politischen Entscheidungstr\u00e4gern der EU erhalten. Die EU-Kommission hat teilweise widerspr\u00fcchliche Positionen zu Biokunststoffen. Auch die Positionen der Mitgliedstaaten zu Biokunststoffen sind sehr unterschiedlich, das regulatorische Umfeld ist alles andere als harmonisiert. Dies schreckt von Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Produktionskapazit\u00e4ten ab\u201c, heisst es.<\/p>\n<p>Trotz dieser Herausforderungen ist die Entwicklung der europ\u00e4ischen Biokunststoffe \u201esehr positiv. Die weltweiten Produktionskapazit\u00e4ten machen noch immer weniger als 1 % der mehr als 367 Millionen Tonnen aller Kunststoffe aus, aber bis 2026 wird die Produktion von Biokunststoffen erstmals die 2 %-Marke \u00fcberschreiten.\u201c Die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Biokunststoffe in Europa lagen im Jahr 2021 bei knapp 600.000 Tonnen und werden in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren voraussichtlich auf rund 1.000.000 Tonnen ansteigen.<\/p>\n<h3><strong>Recycling auf dem Vormarsch<\/strong><\/h3>\n<p>\u201eNeue Gesetze und Zielvorgaben f\u00fcr das Recycling von Kunststoffen und die Verwendung von Recyclat ver\u00e4ndern die Art und Weise, wie die gesamte Kunststoffindustrie arbeiten muss\u201c, sagt Elizabeth Carroll, Beraterin f\u00fcr Recycling und Nachhaltigkeit bei AMI Consulting in Bristol, Gro\u00dfbritannien, der Beratungsfirma, die einen neuen Bericht \u00fcber mechanisches Recycling in Europa herausgegeben hat. \u201eDie Branche des werkstofflichen Kunststoffrecyclings ist daher zum Brennpunkt f\u00fcr Investitionen, \u00dcbernahmen und Expansion geworden\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p>2021 belief sich die Produktion von Kunststoff-Recyclaten in Europa auf 8,2 Millionen Tonnen und wird den Prognosen zufolge bis 2030 um 5,6 % pro Jahr zunehmen. Dem stehen 35,6 Millionen Tonnen Standardkunststoffe gegen\u00fcber, die im Jahr 2021 in den Abfallstrom gelangten. \u201eDies bedeutet, dass Europa insgesamt eine Kunststoffrecyclingrate von 23,1 % erreicht hat\u201c, sagt Carroll. Diese Zahl wird h\u00f6chstwahrscheinlich noch steigen, da die Kunststoffindustrie umfangreiche Investitionen in verschiedene Recyclingtechnologien t\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Manchmal ist es allerdings ein harter Kampf wie Guido Frohnhaus, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Technik &amp; Engineering bei Arburg, zugibt: \u201eSolange Rezyklate teurer sind als Neuware, stellt sich f\u00fcr jedes mittelst\u00e4ndische Unternehmen die Frage, warum es diese auf Kosten der eigenen Wirtschaftlichkeit einsetzen soll. Die Politik muss hier klare gesetzliche Vorgaben machen und die EU muss nicht nur einzelne Kunststoffprodukte verbieten, sondern auch die Kreislaufwirtschaft konsequent unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise macht die Recyclingtechnologie in Europa grosse Fortschritte. \u00d6sterreichische Unternehmen wie Erema und Starlinger geh\u00f6ren beispielsweise zu den f\u00fchrenden Unternehmen in diesem Bereich, w\u00e4hrend Amut und Bandera zu den italienischen Extrusionsspezialisten geh\u00f6ren, die Systeme f\u00fcr die Behandlung von Folienabf\u00e4llen entwickeln. Die Spezialisten f\u00fcr PET-Flaschentechnologien Sipa haben in Zusammenarbeit mit Erema das erste vollst\u00e4ndig integrierte System f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung von Post-Consumer-Flakes zu Flaschen f\u00fcr Anwendungen mit Lebensmittelkontakt entwickelt. Automatische Sortiertechnologien f\u00fcr gemischte PCR machen ebenfalls gro\u00dfe Fortschritte, wobei das norwegische Unternehmen Tomra eine wichtige Rolle spielt.<\/p>\n<h3><strong>Polymeranbieter f\u00fcr die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie werden gr\u00fcn<\/strong><\/h3>\n<p>Die europ\u00e4ischen Polymerhersteller unternehmen grosse Anstrengungen, um die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu verbessern. Richard Roudeix, Senior Vice President &#8211; Olefins &amp; Polyolefins Europe, Middle East, Africa and India bei LyondellBasell, einem der gr\u00f6ssten Hersteller von Polyolefinen und Compounds, erkl\u00e4rt dazu: \u201eUm bis 2050 klimaneutral zu werden, muss die Branche in relativ kurzer Zeit einen tiefgreifenden Wandel vollziehen, vor allem wenn man bedenkt, dass sich einige Technologien zur vollst\u00e4ndigen Dekarbonisierung unserer Prozesse noch in fr\u00fchen Entwicklungsphasen befinden. Derzeit dr\u00fccken die hohen Energiekosten die Gewinne der Industrie genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Branche zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Investitionen in die Dekarbonisierung ben\u00f6tigt.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_17075\" aria-describedby=\"caption-attachment-17075\" style=\"width: 680px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17075\" src=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-4_MQ.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-4_MQ.jpg 680w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-4_MQ-15x12.jpg 15w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-4_MQ-224x175.jpg 224w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-4_MQ-447x350.jpg 447w, https:\/\/www.m-q.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Die-europaeische-Kunststoffindustrie-im-Bann-von-Preissteigerungen-und-Stagnation-4_MQ-300x235.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17075\" class=\"wp-caption-text\">LyondellBasell entwickelt seine eigene chemische Recyclingtechnologie, MoReTec, in einer Pilotanlage in Ferrara, Italien. Mehrere andere Polymeranbieter in Europa folgen diesem Beispiel. (Foto: LyondellBasell)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Polymerlieferanten sind nicht ganz einer Meinung mit den europ\u00e4ischen Politikern, was den \u00dcbergang zu einer gr\u00fcnen Wirtschaft angeht, aber die Meinungen n\u00e4hern sich an. \u201eLyondellBasell ist der Ansicht, dass alternative staatliche Strategien und freiwillige Massnahmen effektiver sind als die alleinige Verfolgung von Umweltzielen durch nationale Steuern\u201c, sagt Roudeix. Er schl\u00e4gt vor, eine von der Recyclingf\u00e4higkeit des Produkts abh\u00e4ngige Geb\u00fchr zur Finanzierung von Verbesserungen der Infrastruktur und von Programmen f\u00fcr das Kunststoffrecycling zu verwenden. LyondellBasell hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 j\u00e4hrlich zwei Millionen Tonnen recycelte und erneuerbare Polymere zu produzieren und zu vermarkten. Das Unternehmen hat bereits Kunststoffe auf den Markt gebracht, die aus mechanisch und chemisch recycelten Kunststoffabf\u00e4llen sowie aus biobasierten Rohstoffen hergestellt werden.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich auch SABIC. Das Unternehmen brachte 2019 zertifizierte Kreislauf-Polymere auf den Markt, die durch Upcycling von Altkunststoffen hergestellt werden. \u201eTats\u00e4chlich ist die Nachfrage nach recycelten Kunststoffen jedoch aktuell gr\u00f6\u00dfer ist als das Angebot\u201c, sagt ein Vertreter und erg\u00e4nzt: \u201eDie Hersteller m\u00fcssen einen Weg finden, das Angebot zu erweitern, um einen echten Wandel herbeizuf\u00fchren.\u201c Laut SABIC ist eine st\u00e4rkere regulatorische Unterst\u00fctzung durch die Regierungen erforderlich, um den Akteuren der Branche bei der Skalierung neuer Techniken wie dem chemischen Recycling zu helfen. \u201eEs ist zum Beispiel wichtig, dass der europ\u00e4ische Rechtsrahmen chemisch recyceltes Harz als gleichwertig mit neuem, aus fossilen Rohstoffen hergestelltem Harz anerkennt, um die Verf\u00fcgbarkeit zu erh\u00f6hen und die Skalierbarkeit zu f\u00f6rdern.\u201c Und bei der BASF, die wie SABIC eine breite Palette von Kunststoffen f\u00fcr verschiedene M\u00e4rkte anbietet, sagt ein Vertreter: \u201eWir gehen davon aus, dass Kunststoffe eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Netto-Null-Emissionsziele der EU spielen werden, indem sie in Schl\u00fcsselsektoren wie dem Baugewerbe, der Automobilindustrie oder der Lebensmittelverpackung zu Emissionseinsparungen beitragen. Wir streben weltweit an, bis 2050 Netto Null CO<sub>2<\/sub> Emissionen zu erreichen. Dar\u00fcber hinaus wollen wir unsere Treibhausgasemissionen bis 2030 weltweit um 25 % gegen\u00fcber 2018 senken.\u201c<\/p>\n<p><em>Quelle und weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.k-online.de\">www.k-online.de<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Kunststoffindustrie steht an etlichen Fronten vor Herausforderungen. Dies wird auch an der diesj\u00e4hrigen K, der wohl wichtigsten Informations- und Businessplattform der weltweiten Kunststoff- und Kautschukindustrie sp\u00fcrbar sein. Die Kunststoffmesse findet vom 19. bis 26. 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