{"id":725,"date":"2016-07-11T18:23:47","date_gmt":"2016-07-11T16:23:47","guid":{"rendered":"https:\/\/m-q.ch\/?p=725"},"modified":"2017-03-01T12:58:27","modified_gmt":"2017-03-01T11:58:27","slug":"die-rolle-von-grossunternehmen-im-menschenhandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.m-q.ch\/de\/die-rolle-von-grossunternehmen-im-menschenhandel\/","title":{"rendered":"Die Rolle von Grossunternehmen im Menschenhandel"},"content":{"rendered":"<p><strong>20 Millionen Menschen sind versklavt<\/strong><\/p>\n<p>Zu jeder Zeit befinden sich 20 Millionen Menschen in dieser modernen Form der Sklaverei. Ein Mensch unter 400 Menschen. Der \u00fcberwiegende Teil davon wird durch Menschenhandel in ausbeuterische Arbeitsverh\u00e4ltnisse gezwungen, die oftmals auch das Sexgewerbe betreffen. Ein Land wie zum Beispiel die Schweiz oder Deutschland kann gleichzeitig Quellenland, Transitland und Zielland sein. Woher und wohin ein Opfer transportiert wird, h\u00e4ngt alleine vom Marktsegment des Menschenhandels ab, in welches sie oder er verkauft wird und wo der Endkunde wartet. Es gibt unter anderem folgende M\u00e4rkte f\u00fcr den Menschenhandel unabh\u00e4ngig von Menschenschmuggel, der hier nicht angesprochen sind.<\/p>\n<ul>\n<li>Sexgewerbe: illegale Prostitution, gewerbliche private sexuelle Ausbeutung<\/li>\n<li>Arbeitsausbeutung (Bau, Industrie und Fertigung)<\/li>\n<li>Ausbeutung f\u00fcr kriminelle Zwecke: Betteln, Stehlen, Einbrechen, Drogenkriminalit\u00e4t<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Delikt \u00abMenschenhandel\u00bb muss mindestens je eine der Komponenten innerhalb der folgenden drei Elemente erf\u00fcllen:<\/p>\n<ol>\n<li>Element der Handlung: Anwerbung, Transport, Transfer, Unterbringung, Empfang von Personen<\/li>\n<li>Element der Mittel: Drohung oder Anwendung von Gewalt, N\u00f6tigung, Entf\u00fchrung und Freiheitsberaubung, Betrug, T\u00e4uschung, Machtmissbrauch oder Missbrauch einer Vulnerabilit\u00e4t, finanzielle Anreize oder G\u00fcter<\/li>\n<li>Element des Zwecks: Ausbeutung, Prostituieren anderer, sexuelle Ausbeutung, Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit, Sklaverei, Organentnahme und alle anderen Arten der Ausbeutung<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Die Sklavin sitzt im Flugzeug<\/strong><\/p>\n<p>Um die enorme Anzahl von Opfern anzuwerben, zu ihrem Zielmarkt zu transportieren, w\u00e4hrend der ganzen Zeit zu kontrollieren und auszubeuten, ben\u00f6tigt das Gesch\u00e4ftsmodell extrem flexible globale Netzwerke und eine Logistik, durch die man jeden Markt bedienen kann. Hier entstehen weitere Ber\u00fchrungspunkte mit westlichen Firmen. Die H\u00e4ndler nutzen mit den Opfern die gleichen Reiserouten und Transportmittel, die wir auf unseren Gesch\u00e4ftsreisen benutzen, wie zum Beispiel Fl\u00fcge.<\/p>\n<p>Die Zielm\u00e4rkte f\u00fcr die Ware Mensch befinden sich entweder innerhalb der legitimen Supply Chains wie Rohmaterialabbau, Fabrikation oder an der Peripherie wie beispielsweise beim Entertainment f\u00fcr Kunden. Menschenhandel kann aber auch innerhalb der Organisation stattfinden, zum Beispiel im Produktionsbereich, wie nachfolgendes Beispiel zeigt.<\/p>\n<blockquote><p>Internationale Firmen sind Keyplayer, was Menschenhandel betrifft.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Beispiel Firma W. (Name ge\u00e4ndert)<\/strong><\/p>\n<p>Die lokale Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung einer Tochtergesellschaft von W. in einem ostasiatischen Land eines Mandanten entwickelte eine kreative Idee, um Produktionskosten zu senken. Sie schlug der Gesch\u00e4ftsleitung in Europa vor, Philippinen f\u00fcr die Produktion einzustellen, da sie viel kosteng\u00fcnstiger arbeiten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsleitung in Europa wurde erz\u00e4hlt, dass es spezielle Regelungen f\u00fcr ausl\u00e4ndische Arbeiter mit tempor\u00e4rem Arbeitsvertrag m\u00f6glich machte, die Arbeiter unter den normalen gesetzlichen minimalen Anforderungen des lokalen Arbeitsgesetzes einzustellen. Die einzige Bedingung w\u00e4re, dass die Anstellung nicht \u00fcber die Niederlassung der Firma in den Philippinen, sondern \u00fcber einen Agenten abgewickelt w\u00fcrde, damit die spezielle Ausnahmeregelung genutzt werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Gesch\u00e4ftsleitung willigte ein, ohne die Sachlage zu \u00fcberpr\u00fcfen. H\u00e4tte sie das getan, w\u00e4re sofort klargeworden, dass das lokale Arbeitsrecht weder eine solche Regelung vorsieht, noch, dass es Ausnahmen gibt bez\u00fcglich Lohn und Sozialversicherungen. Das f\u00fchrte zu folgender Situation:<\/p>\n<p>Die philippinischen Fabrikarbeiter wurden durch einen Agenten in den Philippinen rekrutiert. Die Bewerber mussten eine hohe Rekrutierungsgeb\u00fchr bezahlen. Sie unterschrieben einen Vertrag, der einen attraktiven Lohn versprach, freie Unterkunft, freie Verpflegung und die (obligatorischen) lokalen Sozialabgaben sowie Krankenversicherungen. Nach der Ankunft wurden ihnen die Dokumente und der Pass abgenommen. Sie wurden in unzumutbaren Unterk\u00fcnften (Eis an der Decke im Winter, Regen und Schimmel im Sommer) untergebracht. Daf\u00fcr wurde ihnen ein betr\u00e4chtlicher Teil des Lohns abgezogen. Die Mahlzeiten wurden ihnen im Gegensatz zu ihren Kollegen vor Ort verrechnet. Die Sozialabgaben wurden nicht in die Kasse einbezahlt und das lokale Management teilte die Betr\u00e4ge unter sich auf.<\/p>\n<p>Es gab unterschiedliche Berichte von Gewalt der Vorarbeiter gegen die philippinischen Angestellten. Ihnen wurde gesagt, dass sie sich nicht an die Beh\u00f6rden wenden k\u00f6nnten, da sie nicht im Besitz ihrer Papiere waren. Sie k\u00f6nnten damit als illegal Anwesende verhaftet werden und die Polizei w\u00fcrde ihnen sowieso nicht glauben. Alle drei Delikte des Menschenhandels waren erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>Die Crux mit dem Entertainment Budget<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Roth ber\u00e4t seit 20 Jahren europ\u00e4ische Firmen in Asien und hat bis jetzt \u2013 mit Ausnahme von Kleinstfirmen \u2013 keine westliche Firma angetroffen, die ohne sogenanntes Entertainment Budget f\u00fcr ihr lokales Verkaufsteam auskommen w\u00fcrde. Selbst, wenn das Budget offiziell genehmigt ist, stimuliert es direkt den Markt f\u00fcr die Ware Mensch. Das entspricht nicht den Corporate Guiding Principles, sie zu \u00e4ndern l\u00f6st allerdings interne Konflikte aus. Die eigenen Verk\u00e4ufer protestieren vehement, dass man ohne Entertainment nichts mehr verkaufen k\u00f6nne. Ob das stimmt, bleibt offen. Weil Manager aus dem Westen das Risiko nicht absch\u00e4tzen k\u00f6nnen oder wollen, wird nichts ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Interessanterweise ist es vielen asiatischen Firmen gelungen, ohne Verkaufsverlust und sogar mit wachsendem Erfolg, Entertainment effektiv zu minimieren. Nicht ganz freiwillig, denn die Compliance-Anforderungen in verschiedenen L\u00e4ndern werden von den Beh\u00f6rden immer strenger umgesetzt, und das rechtliche Risiko wurde einfach zu gross. Westliche Firmen haben diesbez\u00fcglich einiges nachzuholen.<\/p>\n<p><strong>Schwarze L\u00f6cher als Risikofaktor<\/strong><\/p>\n<p>Die genannten Beispiele zeigen Situationen, die durch sogenannte schwarze L\u00f6cher (Distanz, Kontext, Transparenz, Kommunikation, Routine) in den Organisationen entstehen. Ein Auditor kann sie nicht erkennen. Es ist einleuchtend, dass viele Deliktbeteiligungen einer Gesch\u00e4ftsleitung v\u00f6llig unbeabsichtigt entstehen und aus moralischen und rechtlichen Gr\u00fcnden niemals toleriert w\u00fcrden. Trotzdem sind solche Situationen h\u00e4ufig und stellen ein enormes Compliance-Risiko dar.<\/p>\n<blockquote><p>Zu jeder Zeit befinden sich 20 Millionen Menschen in einer modernen Form der Sklaverei.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.interpol.int\/\" target=\"_blank\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.interpol.int\/\">Interpol <\/a>ben\u00f6tigt die Zusammenarbeit mit globalen Firmen<\/strong><\/p>\n<p>Im November 2014 fand in Lyon, Frankreich, die dritte Interpol-Konferenz zum Thema Menschenhandel statt. Eingeladen zur Konferenz wurden die verschiedenen Polizeiorganisationen aus Europa, Amerika, Asien und Afrika. Es waren auch die Vertreter verschiedenster Nonprofit-Organisationen und unter anderem die <a href=\"https:\/\/www.iom.int\/\" target=\"_blank\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.iom.int\/\">International Organisation for Migration (IOM) <\/a>eingeladen. Es ging um die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Player, um auf globaler Ebene den Menschenhandel zu bek\u00e4mpfen. Die global t\u00e4tigen Firmen fehlten auf der Konferenz. Nur eine amerikanische Bank hatte zugesagt. Internationale Firmen sind Keyplayer, was Menschenhandel betrifft. Ihre Abwesenheit l\u00e4sst verschiedene Schl\u00fcsse zu. Entweder ist das Thema Menschenhandel latent gef\u00fcrchtet und wird deshalb gemieden, oder es wird als inexistent betrachtet, weil das Wissen dar\u00fcber fehlt.<\/p>\n<p><strong>Unwissenheit sch\u00fctzt nicht vor Schaden<\/strong><\/p>\n<p>Anscheinend ist noch nicht bekannt, dass die Gesetzgeber weltweit neue Regulatorien bez\u00fcglich Menschenhandel erarbeiten, die von den Firmen umgesetzt werden m\u00fcssen. Damit w\u00fcrden sie sogar zu einer Grundvoraussetzung f\u00fcr den Erhalt eines ISO-9001 Zertifikats.<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rung zu Menschenhandel w\u00fcrde die Nachhaltigkeit ohne grossen Aufwand massiv verbessern. Menschenhandel findet n\u00e4mlich in der Organisation \u00fcberall dort statt, wo noch L\u00f6cher bez\u00fcglich interner und externer Compli ance bestehen. Damit w\u00e4re eigentlich klar, dass globale Firmen ohne ein ISO 26 000 nicht mehr auskommen k\u00f6nnen \u2013 und es muss ein Weg gefunden werden, wie dies \u00fcberpr\u00fcft werden kann.<\/p>\n<p>bb-com GmbH\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bb-com.ch\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bb-com.ch<\/a><\/p>\n<p>International Organization for Migration\u00a0<a href=\"https:\/\/www.iom.int\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.iom.int\/<\/a><\/p>\n<p>Humanrights\u00a0<a href=\"http:\/\/www.humanrights.ch\/de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.humanrights.ch\/de\/<\/a><\/p>\n<p>Interpol\u00a0<a href=\"http:\/\/www.interpol.int\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.interpol.int\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 Millionen Menschen sind versklavt Zu jeder Zeit befinden sich 20 Millionen Menschen in dieser modernen Form der Sklaverei. Ein Mensch unter 400 Menschen. 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